Bauunterlagen anfordern

Wir erledigen das.

Oftmals sind Unterlagen nur schwer zu beschaffen. Wir mit unserer Jahrelangen Erfahrung und diversen Zugängen, können Ihnen Bauunterlagen besorgen und evtl. auch neu erstellen lassen. Das Archiv der einzelnen Städte und Kommunen ist oftmals bereits digitalisiert.

Der Lageplan

Wo genau steht das Haus, auch im Hinblick auf die unmittelbare Nachbarschaft? Genau das verrät der Lageplan. Präziser: Ein Lageplan mit Flurkartenauszug. Er zeigt einmal den sogenannten Flur, also das eigene sowie die umgebenden Grundstücke (daher auch Flurkartenauszug, weil nicht der gesamte Flur abgebildet wird) aus der Vogelperspektive. Der Lageplan zeigt dann innerhalb dieses Flurkartenauszuges die Lage des Hauses sowie aller genehmigten Anbauten auf dem Grundstück.

Baubeschreibung 

Die Baupläne sind, von einer technischen Warte aus betrachtet, die wichtigsten Einzeldokumente des Hauses. Sie sind der Bauplan, der von Architekten und Ingenieuren erstellt wurde, der vom Amt abgesegnet wurde und an dessen Details sich jeder, der daran arbeitet, zu halten hat – sowohl in Form von Grundrissen für jedes einzelne Stockwerk wie Ansichten, die das Haus von den Seiten zeigen. Diese Dokumente sind deshalb so wichtig, weil sie Abweichungen des Ist-Zustandes gegenüber dem Soll-Zustand aufzeigen.

Doch die Baupläne sind nur ein Teil davon. Dazu gehören auch noch statische Berechnungen oder Statikberechnungen. Also alles, was den technischen und geographischen Background des Hauses beschreibt.

Was viele Hausbesitzer übrigens vergessen: Die Baupläne sind wegen ihrer Bemaßung und den eigetragenen Details auch sehr nützliche Helfer für den Kauf von Möbeln und anderen Einbauten. Viel leichter, als sich beispielsweise vor dem Kauf eines neuen Wandschranks mit dem Zollstock „vor Ort“ abzumühen. 😉 

Energieausweis

Jedes Haus, abgesehen von solchen unter Denkmalschutz, muss seit 2009 einen Energieausweis besitzen. Abermals ein wichtiges Dokument, das über zahlreiche Details Auskunft gibt. Darin findet sich der errechnete Energiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche ebenso, wie ein Vergleich mit anderen Gebäuden sowie die realen Verbrauchswerte. Angezeigt wird das mit Farbskalen, die auch Laien auf einen Blick zeigen, wie gut oder wie schlecht ein Haus auf einer energetischen Ebene zu bewerten ist.

Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis

Besteht ein Wegerecht? Hat die Baubehörde den Grundstückseigentümer dazu verpflichtet, bestimmte Dinge dort zu unterlassen, die normalerweise gestattet sind? Solche und ähnliche Fragen beinhaltet der Baulastenverzeichnisauszug. Er zeigt auf einen Blick auf, was auf diesem Grundstück an zusätzlichen „Lasten“ (im Sinne von öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen) vorhanden ist.

Das ist schon für den Hausbesitzer selbst von Nutzen, denn damit können auch nach vielen Jahren noch Ansprüche einwandfrei bestätigt oder ausgeschlossen werden. Bedeutsam, um einen Rechtsstreit zu vermeiden („der Vorbesitzer hat mir das immer erlaubt“). Besonders wichtig wird der Baulastenverzeichnisauszug jedoch bei einem Verkauf – wenn beispielsweise ein Nachbar Wegerecht besitzt, könnte dieser Faktor für Interessenten enorme Bedeutung bei der Kaufentscheidung haben.

Grundbuchauszug

Das Grundbuch knüpft direkt an diese Baulasten an – allerdings geht es hier um Eigentumsverhältnisse. Darin steht, wem das Grundstück gehört. Ebenfalls wichtig für den Besitzer, falls der Grundbucheintrag nicht nur auf „Max Mustermann“ lautet, sondern auf „Eheleute Max und Lisa Mustermann“ – das bekäme etwa bei einer Scheidung enormes Gewicht.

Ferner ist aus diesen Eintragungen auch ersichtlich, ob Dritte Ansprüche haben – etwa die Bank, falls das Grundstück mit einer Grundschuld belastet ist.

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